„Lange Nacht der Ateliers” findet zum dritten Mal statt

Ob surreal, abstrakt oder Pop-Art, ob Malerei, digitale Kunst oder Skulptur – die Osnabrücker Kunstszene ist reich an Techniken und Stilen. Diese Vielfalt ist bei der dritten Ausgabe der „Langen Nacht der Ateliers“ am Samstag, 9. Juli, von 18 bis 24 Uhr in Osnabrück entdecken. Mehr als 40 Künstlerinnen und Künstler öffnen die Türen zu ihren Ateliers und laden die Öffentlichkeit ein, sich ihre Werke anzuschauen und darüber ins Gespräch zu kommen.

„Wir freuen uns, dass wir den in Osnabrück arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern eine Möglichkeit bieten können, ihre Arbeiten zu präsentieren und sich und ihre Werke sichtbar zu machen“, sagt Anke Bramlage, Leiterin des Projektbüros im städtischen Fachbereich Kultur, das die „Lange Nacht der Ateliers” organisiert. „Die lockere und entspannte Atmosphäre dieses Events bewirkt zudem, dass Besucherinnen und Besucher mit denjenigen, die die Werke erschaffen haben, ins Gespräch kommen können“, ergänzt sie. Zudem gibt die „Lange Nacht der Ateliers“ Impulse für die Kunstszene in Osnabrück und in der Region und macht die Belange von Künstlerinnen und Künstlern deutlich.

2016 fand die „Lange Nacht der Ateliers“ zum ersten Mal statt. Die positive Resonanz aus den Rückmeldungen der Besucherinnen und Besucher sowie aus einer Umfrage bestätigten das Projektbüro Kultur in seinem Vorhaben, das Event biennal stattfinden zu lassen. 2018 folgte die zweite „Lange Nacht der Ateliers“, zu der erneut zahlreiche Gäste kamen. 2020 musste sie wegen der pandemiebedingten Einschränkungen wie alle anderen Kulturveranstaltungen abgesagt werden.

Die Gäste haben bei der Veranstaltung die Möglichkeit, in die sonst selten zugänglichen Arbeitsstätten von Künstlerinnen und Künstlern zu kommen und sich ihre Werke von Malerei über Fotografie bis hin zu Objektkunst und Druck anzusehen. Unter anderem können sie die farbintensive und großformatige Malerei von Sybille Hermanns, Lithografien, Collagen und Handsiebdrucke im Grafik-Studio von Johannes Eidt und Bildern aus Ölfarbe und Tusche von Werner Kavermann entdecken.

Zu entdecken ist aber nicht nur die Kunst, sondern auch die Ateliers selbst, die oftmals an ungewöhnlichen Orten angesiedelt sind, unter anderem in einer aufgegebenen Bäckerei und in einer ehemaligen Werkstatt. Da die Ateliers verstreut in mehreren Stadtteilen liegen, richtet das Projektbüro Kultur zusammen mit den Stadtwerken Osnabrück einen kostenlosen Shuttleservice ein, der auf verschiedenen Strecken etwa alle 30 Minuten fährt.

Informationen zur „Langen Nacht der Ateliers“ gibt es auf der Website www.kulturmarathon-os.de. Außerdem erscheint ein Folder mit Informationen zu den Künstlerinnen und Künstlern, ihren Ateliers und den Shutlleservices.

Weitere Informationen sind bei Anke Bramlage, Leiterin des Projektbüros im Fachbereich Kultur, Telefon 0541 323-4211, E-Mail bramlagenoSpam@osnabruecknoSpam.de erhältlich.

Kunst-Werkstatt bei der „Langen Nacht der Ateliers"

Die Kunst-Werkstatt der städtischen Musik- und Kunstschule beteiligt sich am 9. Juli zwischen 18 und 24 Uhr an der Osnabrücker „Langen Nacht der Ateliers“. Seit 2012 befindet sich die Kunst-Werkstatt in einer alten Autowerkstatt am Johannistorwall 12a. Es werden Arbeiten einzelner Schülerinnen und Schüler vom Kindes- bis ins Erwachsenenalter zu sehen sein, die sich teilweise noch im Entstehungsprozess befinden. Darüber hinaus wird von den Kursteilnehmenden live an ihren Werken gearbeitet, sodass das Publikum den Künstlerinnen und Künstlern über die Schulter schauen kann. Der Eintritt ist frei.

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