Archivmeldung

Kulturspitzen von Stadt Osnabrück und Landschaftsverband Osnabrücker Land zu Gast im Verein QueerOS

Zum vertieften Kennenlernen besuchten der Osnabrücker Kultusdezernent Wolfgang Beckermann, zugleich Vorsitzender des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land e. V. (LVO), Patricia Mersinger, Leiterin des Fachbereichs Kultur der Stadt Osnabrück, und Dr. Susanne Tauss, Geschäftsführerin des LVO, den noch jungen Verein QueerOS e. V.

Die Akteur*innen von QueerOS hatten in die Räumlichkeiten des Bambule 35 eingeladen.

Den Impuls für den lockeren Austausch lieferte die Ende Juni 2025 erfolgte Verleihung des LVO-Kulturpreises an den noch jungen Verein QueerOS für dessen Kulturarbeit. Im Gespräch und bei einem Gang durch das Bambule35 stellten die Vereinsmitglieder ihre Räumlichkeiten vor, die im Wesentlichen in Eigenregie und rein ehrenamtlich her- und eingerichtet wurden. Zielgruppen sind Menschen aller Art, sofern sie sich zu demokratischen Werten bekennen. Denn es geht in hohem Maße auch darum, ein geschütztes Umfeld für queere Menschen anzubieten.

Wie Madou Klaes vom Queer-Beirat schon in ems Laudatio anlässlich der Preisverleihung angemerkt hatte, sei es beklagenswert, dass Diversität in der Kultur noch eigens betont werden müsse. Queeres Leben sollte eigentlich längst selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft sein. Doch zugleich seien nach wie vor geschützte Räume für den queeren Kulturbetrieb notwendig. Mit dieser Diskrepanz müsse man sensibel umgehen.

Hierfür bietet das Bambule35 die besten Voraussetzungen. Die engagierten Vereinsvertreter*innen umrissen u. a. ihre Visionen für diesen besonderen Kulturort, an dem beispielsweise Musik-, Theater- und Kreativangebote stattfinden sowie Räume für den Rückzug vorhanden sind. Der Verein ist bereits mit zahlreichen Kulturinitiativen in der Stadt vernetzt und möchte diese Verbindungen künftig vertiefen. Das bereits eindrückliche Vorhandene vor Ort soll sukzessive weiter ausgebaut werden. Dafür sind Spenden und Fördermittel herzlich willkommen. 

Wolfgang Beckermann resümierte abschließend: „Ich freue mich über die Initiative dieses noch sehr jungen Vereins, der gleichermaßen viele Programmpunkte bereithält wie auch Rückzugsmöglichkeiten bietet. Vor allem die Möglichkeit des Austauschs und der Begegnung ist für die Stadtgesellschaft in heutigen Zeiten von besonderem Wert.“

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